Montag, 29. September 2008
Dem Auto sieht man die Wut des Fahrers nicht an
Ich fummel vier Wagenlängen zwischen dem dritten und vierten Gang herum und finde den ersten nicht. Im vierten anzufahren, ist so gut wie Stehenbleiben. Der Stolz, das überhaupt zu schaffen, tritt dann nicht mehr auf, wenn man andere dadurch behindert. Ich verplempere sechzig Prozent des Grüns, schaffe es selber noch. Und der hinter mir?
Dem Auto, das sich langsam im Rückspiegel entfernt, weil es an der Ampel ohne eigene Schuld stehen bleiben muß, sieht man die Wut des Fahrers nicht an.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen